Dienstag, 29. November 2016

[Rezensionsexemplar] ~ Taran Matharu - Die Dämonenakademie: Der Erwählte

Klappentext:
Der 15-jährige Waisenjunge und Hufschmiedlehrling Fletcher hat es nicht leicht in seinem Dorf. Vor allem Didric, der verwöhnte Sohn des reichsten Mannes, macht ihm das Leben zur Hölle. Doch dann entdeckt Fletcher, dass er die seltene Gabe besitzt, einen Dämonen zu beschwören - den feuerspuckenden Ignatius. Als Fletcher eines Verbrechens angeklagt wird, das er nicht begangen hat, müssen er und Ignatius fliehen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Akademie, auf der Fletcher zum Dämonenkrieger ausgebildet werden soll, denn Orks drohen, die Welt der Menschen zu überfallen. Für den jungen Hufschmied und den kleinen Dämon beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens.

Inhalt:
Der Klappentext verrät schon, dass wir den jungen Fletcher und seinen Dämon begleiten, doch einige der Punkte sind so nicht ganz richtig. (Oder ich habe sie beim Lesen einfach anders verstanden.)
Man erfährt viel über Fletcher, ehe er zu einer Reise aufbricht und auch, dass es unüblich ist, dass er die Gabe besitzt. Das lässt dem Leser natürlich Raum für Spekulationen. 😉
Als Fletcher und Ignatius an der Dämonenakademie ankommen, finden wir mit ihnen gemeinsam neue Freunde und lernen eine Menge über die magischen Geschöpfe. 

Cover:
Ich möchte nicht sagen, dass das Cover sehr typisch für eine Fantasy-Trilogie ist, aber so ist es (leider). Das Farbspiel im Hintergrund ist sehr ansprechend und man sieht Fletcher und seinen kleinen Dämonen. Doch eigentlich ist es ein relativ langweiliges und irgendwie billig wirkendes Cover. (Auch wenn das hart klingt, aber das ist meine ganz subjektive Meinung und das macht ja das Buch als solches nicht schlechter.)

Schreibstil:
Das Buch hat einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil. Dazu noch relativ kurze Kapitel, was es für mich als Kapitelleser sehr entspannt macht immer mal wieder zwischendrin fix ein Kapitel zu lesen, ohne dass ich dann irgendwo mitten auf der Seite aufhören muss.
Trotz relativ kurzer Sätze, fehlt die Liebe zum Detail nicht. Die Welt ist liebevoll beschrieben und man kann sich genau vorstellen, wo man sich befindet. 

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext las, war ich sofort Feuer und Flamme. Für Dämonen bin ich immer zu haben und dann auch noch eine Akademie. Das erinnert mich immer an Harry Potter und das fixt mich sofort an. 
Als ich dann anfing zu lesen, fühlte ich mich ein wenig an Eragon erinnert. Und als es dann weiter ging, kamen immer mehr der Fantasy Bücher in meinen Kopf, die ich schon gelesen hatte. Das störte mich allerdings nicht. Denn irgendwo bekommt man seine Ideen nun einmal her. Ich möchte auch keinem Autor unterstellen bewusst irgendwo geklaut zu haben und wenn doch: Man muss nur wissen, wie man das Geklaute neu verpackt, zu etwas anderem macht und dafür sorgt, dass der Leser sich in einer veränderten, interessanten, wunderbaren Welt verlieren kann. 
Das hat Die Dämonenakademie bei mir definitiv geschafft. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und 3. 😄



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