Inhalt:
Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträgliches Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten…
Meine Meinung:
Ich bin begeistert!
Schon lange konnte mich kein Buch mehr mit jedem Satz so fesseln, wie es Scythe geschafft hat. Ich habe mir das Buch im letzten Jahr gekauft und schlussendlich doch das Hörbuch gehört.
Aber das ändert ja nichts an der Geschichte.
Die Scythe sorgen in einer utopischen Welt dafür, dass die "natürlichen" Tode beibehalten werden.
Somit sollte man eigentlich meinen, dass sie eine Gruppe von kaltblütigen Schlächtern sind. Falsch Gedacht! Das wichtigste Kriterium, um ein Scythe zu werden ist der Skrupel vor dem Töten.
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan von dystopischen Welten bin. Mit Scythe habe ich mich nun zum ersten Mal in eine utopische Welt begeben und war mindestens genauso begeistert von dem Geschehen.
Die Menschen haben zugriff auf jegliches Wissen und die medizinische Versorgung ist so weit, dass man selbst jemanden, der von einem Hochhaus gesprungen ist, wieder zusammen setzen und gesund machen kann. Doch, ob es wirklich DIE Utopie schlecht hin ist, überlasse ich euch... ;-)
Das Buch zeigt nicht nur eine nicht ganz perfekte Utopie (was an sich ja schon ein Widerspruch ist), sondern wirft auch die ethische Frage auf, in wie weit ein Mensch über das Leben und Sterben eines anderen Menschen entscheiden sollte und darf.
Besonders gut haben mir die Tagebücher der Scythe gefallen. Hier sehen wir die moralischen bedenken, die jemand hat (oder eben auch nicht). Man bekommt einen Einblick in die Gedankenwelt dere Scythe, womit sie sich beschäftigen müssen, ihre Skrupel... Durch dieses Element wird ein Scythe in meinen Augen wieder von seinem Podest gehoben. Es zeigt, dass sie eben doch eine eiskalten Killer sind, sondern eigentlich ganz normale Menschen, die genau wie alle anderen auch ihren "Kodex" haben.
Ich freue mich schon sehr auf Band 2, der diesen Monat noch auf deutsch erscheinen wird.
Eine klare Buchempfehlung von mir!
“... a mind needs books as a sword needs a whetstone, if it is to keep its edge.”
Mittwoch, 29. August 2018
Freitag, 24. August 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Michael Schacht - 100 Tage
Inhalt:
»100 Tage – 2400 Stunden – das klingt nach nichts ...« (Michael Schacht) »›Ihrem Vater bleiben noch 100 Tage. Rechnen Sie damit, dass er den Sommer nicht mehr erleben wird.‹ Zwei Sätze, die sitzen. Zack – da ist sie, die Realität. Der Tod, er klopft nicht an die Gartenpforte, er hat bereits die Haustür eingetreten.« Michael Schacht versucht in seinem Buch, den zu erwartenden Tod des Vaters zu begreifen, sich ihm in den verbleibenden 100 Tagen wieder anzunähern und die restliche Zeit wie einen »Countdown des Lebens« bewusst zu gestalten und zu genießen. Sehr emotional erzählt er von Versöhnung und Verständnis, von Angst und Hoffnung, von Anteilnahme und Loslassen. Von Nähe und Loslassen Eine sehr persönliche Abschiedsgeschichte zwischen Vater und Sohn Einblicke in den Countdown eines Lebens
Meine Meinung:
Ein wirklich bewegendes Buch.
Man begleitet den Autor dabei, wie er von seinem Vater Abschied nimmt, begegnet den Fragen, die man sich stellt, findet Antworten (oder auch nicht). Man kämpft mit der Trauer und man kann gar nicht anders, als mit zu fühlen.
An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen und hofft noch mit, dass doch noch alles irgendwie gut wird.
Ich finde es immer sehr schön, wenn ein Buch es schafft, dass man als Leser ganz bei der Sache ist und auch mitfühlt.
Nachdem ich das Buch beendet hatte, musste ich erst einmal eine kurze Lesepause einlegen und alles sacken lassen.
Ich fragte mich auch, wie ich wohl mit solch einer Situation umgehen würde. Aber letztendlich kann man das nie so genau wissen.
»100 Tage – 2400 Stunden – das klingt nach nichts ...« (Michael Schacht) »›Ihrem Vater bleiben noch 100 Tage. Rechnen Sie damit, dass er den Sommer nicht mehr erleben wird.‹ Zwei Sätze, die sitzen. Zack – da ist sie, die Realität. Der Tod, er klopft nicht an die Gartenpforte, er hat bereits die Haustür eingetreten.« Michael Schacht versucht in seinem Buch, den zu erwartenden Tod des Vaters zu begreifen, sich ihm in den verbleibenden 100 Tagen wieder anzunähern und die restliche Zeit wie einen »Countdown des Lebens« bewusst zu gestalten und zu genießen. Sehr emotional erzählt er von Versöhnung und Verständnis, von Angst und Hoffnung, von Anteilnahme und Loslassen. Von Nähe und Loslassen Eine sehr persönliche Abschiedsgeschichte zwischen Vater und Sohn Einblicke in den Countdown eines Lebens
Meine Meinung:
Ein wirklich bewegendes Buch.
Man begleitet den Autor dabei, wie er von seinem Vater Abschied nimmt, begegnet den Fragen, die man sich stellt, findet Antworten (oder auch nicht). Man kämpft mit der Trauer und man kann gar nicht anders, als mit zu fühlen.
An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen und hofft noch mit, dass doch noch alles irgendwie gut wird.
Ich finde es immer sehr schön, wenn ein Buch es schafft, dass man als Leser ganz bei der Sache ist und auch mitfühlt.
Nachdem ich das Buch beendet hatte, musste ich erst einmal eine kurze Lesepause einlegen und alles sacken lassen.
Ich fragte mich auch, wie ich wohl mit solch einer Situation umgehen würde. Aber letztendlich kann man das nie so genau wissen.
Dienstag, 31. Juli 2018
[Rezensionsexemplare] ~ 3 Erotikromane
Molly Weatherfield - Die Gehorsame
Inhalt:
Carrie ist eine SM-Sklavin. Wie kam es dazu, dass sich eine normale Frau dafür entschied, als Devote ihrem Herrn Jonathan in allen Belangen zu gehorchen? Und wie wird es mit ihr weitergehen? Denn Jonathan möchte sie auf einer Auktion verkaufen, und damit sie dort eine gute Figur macht, steht Carrie eine tiefgehende Ausbildung bevor. Unter Jonathans Anleitung entdeckt sie Abgründe in sich, die sie niemals für möglich gehalten hätte …
Meine Meinung:
Eine interessante Geschichte, die mir allerdings viel zu plump und stumpf präsentiert wird. Alles kommt irgendwie so holterdipolter daher und so wirklich passt die Hälfte nicht ganz zusammen.
Es wird einem als Leser immer mal was an den Kopf geschmissen, aber die Charaktere haben so gar keine Tiefe. Nun mögen einige sagen, dass man das von einem Erotikroman auch nicht erwarten darf... Darauf sage ich aber: DOCH, das darf ich sehr wohl erwarten. Ich wünsche mir auch mal gute Erotikromane. Charaktere mit Tiefgang, die mir nicht nur als Sexgegenstand vor die Füße geworfen werden.
So leid es mir tut, aber wenn ich Schundromane lesen möchte, dann kaufe ich mir die Groschenromane beim Supermarkt an der Kasse...
Wirklich schade, denn die Geschichte als solche hatte Potential.
Toni Bentley - Ich ergebe mich
Inhalt:
Von „Die Geschichte der O“ über „Das sexuelle Leben der Catherine M“. bis hin zu Melissa P.s „Mit geschlossenen Augen“ üben sexuell subversive Memoiren von Frauen eine ungebrochene Faszination auf Leser beiderlei Geschlechts aus. Aber selbst diese erotischen Klassiker haben sich nicht auf das Terrain vorgewagt, das Bentley mit „Ich ergebe mich“ betritt. Dort trifft sie auf einen Liebhaber, der sie mit neuen Formen der Lust bekannt macht, bis hin zum »heiligen« Akt, der für sie zu einer ganz besonderen Form des sexuellen Erwachens wird.
Meine Meinung:
Na ich weiss nicht. Zuerst fand ich den Schreibstil und die Erühlweise etwas befremdlich. Ich musste mich da tatsächlich erst einmal reinlesen.
Ich fand es dann aber ganz interessant mal von einer Frau zu lesen, wie es sich anfühlt sich einem Mann auf diese Weise hinzugeben. Man bekommt einige Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt.
Leider aber auch nicht wirklich das, was ich mir unter einem wirklich guten SM-Roman vorstelle.
Wer sich aber dafür interessiert, was in einer Frau vorgeht, die sich einem Mann voll und ganz ergibt ein Lesetip.
Rachel Kramer Bussel - Lass mich deine Sklavin sein
Inhalt:
Sich zu unterwerfen, bedeutet nicht nur Kontrollverlust. Es ermöglicht auch, sich völlig fallen zu lassen und sich dem Partner ganz hinzugeben. Wenn man bereit ist, so viel Vertrauen zu geben, dann ist das der Weg zu den höchsten Gipfeln der Lust. Lassen Sie sich inspirieren, und verfolgen Sie die sinnlichsten Erlebnisse von Herrschaft und Unterwerfung. Denn beim Sex und in der Liebe ist alles erlaubt
Meine Meinung:
Eine Sammlung von SM-Kurzgeschichten, die an sich nicht schlecht sind. Es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Dadurch, dass keine langen Handlungsstränge aufgebaut werden müssen, wirkt auch die sprache nicht so stumpf, wie in manch anderen Erotikromanen. Der Klappentext allerdings lies mich auf eine fortlaufende Geschichte schließen, sodass ich etwas überrascht war, als es doch einzelne Erzählungen waren.
Einige wenige Geschichten fand ich jedoch sehr plump erzählt. Da hätte ich mir einen geschmackvolleren Stil gewünscht, aber so ist das ja bei verschiedenen Autoren. Alles in Allem eine nette Lektüre für zwischendurch. Ein kleines Betthupferl vielleicht... ;-)
Inhalt:
Carrie ist eine SM-Sklavin. Wie kam es dazu, dass sich eine normale Frau dafür entschied, als Devote ihrem Herrn Jonathan in allen Belangen zu gehorchen? Und wie wird es mit ihr weitergehen? Denn Jonathan möchte sie auf einer Auktion verkaufen, und damit sie dort eine gute Figur macht, steht Carrie eine tiefgehende Ausbildung bevor. Unter Jonathans Anleitung entdeckt sie Abgründe in sich, die sie niemals für möglich gehalten hätte …
Meine Meinung:
Eine interessante Geschichte, die mir allerdings viel zu plump und stumpf präsentiert wird. Alles kommt irgendwie so holterdipolter daher und so wirklich passt die Hälfte nicht ganz zusammen.
Es wird einem als Leser immer mal was an den Kopf geschmissen, aber die Charaktere haben so gar keine Tiefe. Nun mögen einige sagen, dass man das von einem Erotikroman auch nicht erwarten darf... Darauf sage ich aber: DOCH, das darf ich sehr wohl erwarten. Ich wünsche mir auch mal gute Erotikromane. Charaktere mit Tiefgang, die mir nicht nur als Sexgegenstand vor die Füße geworfen werden.
So leid es mir tut, aber wenn ich Schundromane lesen möchte, dann kaufe ich mir die Groschenromane beim Supermarkt an der Kasse...
Wirklich schade, denn die Geschichte als solche hatte Potential.
Toni Bentley - Ich ergebe mich
Inhalt:
Von „Die Geschichte der O“ über „Das sexuelle Leben der Catherine M“. bis hin zu Melissa P.s „Mit geschlossenen Augen“ üben sexuell subversive Memoiren von Frauen eine ungebrochene Faszination auf Leser beiderlei Geschlechts aus. Aber selbst diese erotischen Klassiker haben sich nicht auf das Terrain vorgewagt, das Bentley mit „Ich ergebe mich“ betritt. Dort trifft sie auf einen Liebhaber, der sie mit neuen Formen der Lust bekannt macht, bis hin zum »heiligen« Akt, der für sie zu einer ganz besonderen Form des sexuellen Erwachens wird.
Meine Meinung:
Na ich weiss nicht. Zuerst fand ich den Schreibstil und die Erühlweise etwas befremdlich. Ich musste mich da tatsächlich erst einmal reinlesen.
Ich fand es dann aber ganz interessant mal von einer Frau zu lesen, wie es sich anfühlt sich einem Mann auf diese Weise hinzugeben. Man bekommt einige Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt.
Leider aber auch nicht wirklich das, was ich mir unter einem wirklich guten SM-Roman vorstelle.
Wer sich aber dafür interessiert, was in einer Frau vorgeht, die sich einem Mann voll und ganz ergibt ein Lesetip.
Rachel Kramer Bussel - Lass mich deine Sklavin sein
Inhalt:
Sich zu unterwerfen, bedeutet nicht nur Kontrollverlust. Es ermöglicht auch, sich völlig fallen zu lassen und sich dem Partner ganz hinzugeben. Wenn man bereit ist, so viel Vertrauen zu geben, dann ist das der Weg zu den höchsten Gipfeln der Lust. Lassen Sie sich inspirieren, und verfolgen Sie die sinnlichsten Erlebnisse von Herrschaft und Unterwerfung. Denn beim Sex und in der Liebe ist alles erlaubt
Meine Meinung:
Eine Sammlung von SM-Kurzgeschichten, die an sich nicht schlecht sind. Es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Dadurch, dass keine langen Handlungsstränge aufgebaut werden müssen, wirkt auch die sprache nicht so stumpf, wie in manch anderen Erotikromanen. Der Klappentext allerdings lies mich auf eine fortlaufende Geschichte schließen, sodass ich etwas überrascht war, als es doch einzelne Erzählungen waren.
Einige wenige Geschichten fand ich jedoch sehr plump erzählt. Da hätte ich mir einen geschmackvolleren Stil gewünscht, aber so ist das ja bei verschiedenen Autoren. Alles in Allem eine nette Lektüre für zwischendurch. Ein kleines Betthupferl vielleicht... ;-)
Mittwoch, 13. Juni 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Jonathan Stroud - Lockwood & Co.: Das grauenvolle Grab
Inhalt:
Lockwood & Co. lösen ihren schwierigsten und letzten Fall!
In ihrem letzten Abenteuer begeben sich die Agenten von Lockwood & Co. auf eine lebensgefährliche Mission: Sie brechen in das mit Sprengfallen gesicherte Mausoleum ein, in dem die legendäre Agentin Marissa Fittes ruht. Doch tut sie das wirklich? Und das ist nur eine der alles entscheidenden Fragen, deren Antwort die blutjungen Agenten ergründen müssen. Erst dann können sich Lockwood & Co. ihren Widersachern, seien sie lebendig oder aus dem Reich der Toten, in einer letzten gewaltigen Auseinandersetzung stellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich auf die Hilfe einiger völlig unerwarteter und ungeheuer unheimlicher Verbündeter einlassen. Grusel, Gänsehaut und Grabgelächter garantiert!
Meine Meinung:
Eine grandiose Reihe geht zuende...
Deshalb habe ich mich sehr lange davor gedrückt diesen letzten Band tatsächlich in die Hand zu nehmen. Mein Gedanke war "Lese ich es nicht, geht diese Reihe auch nie zuende."
Letztendlich hat mich jedoch meine eigene Neugier besiegen können.
Wie schon in den Vorgängern, werden kleinere Fälle bearbeitet, während der Hauptgeschichte nebenbei immer mehr Details hinzugefügt, bis man schließlich das Große Ganze sieht.
Die Charaktere haben sich über die Jahre zu einem perfekt eingespieltem Team entwickelt und agieren nun nicht mehr teils ungeschickt, sondern (meist) bedacht und geplant.
Noch immer ist es jedoch so, dass den jungen Agenten vieles im Weg steht.
In diesem Band sind es nun nicht mehr nur die Toten, die eine Gefahr für Lockwood & Co. darstellen, sondern auch unter den Lebenden haben sie sich Feinde gemacht.
Ich persönlich mag ja die "Freundschaft" zwischen Lucy und ihrem Schädel sehr gern. Das Ganze erinnert mich ein wenig an "Bartimäus" (auch eine grandiose Reihe aus der Feder Strouds).
Viele der einzelnen Fäden laufen in diesem letzten Band zusammen und Fragen, die man sich beim Lesen stellte, werden geklärt.
Es ist sehr schade, dass diese Reihe nun zuende sein soll.
Ein wenig hoffe ich ja, dass man vielleicht doch noch einmal von Lockwood und seiner Agentur hören wird. Oder gar von den Reisen seiner Eltern.
Lockwood & Co. lösen ihren schwierigsten und letzten Fall!
In ihrem letzten Abenteuer begeben sich die Agenten von Lockwood & Co. auf eine lebensgefährliche Mission: Sie brechen in das mit Sprengfallen gesicherte Mausoleum ein, in dem die legendäre Agentin Marissa Fittes ruht. Doch tut sie das wirklich? Und das ist nur eine der alles entscheidenden Fragen, deren Antwort die blutjungen Agenten ergründen müssen. Erst dann können sich Lockwood & Co. ihren Widersachern, seien sie lebendig oder aus dem Reich der Toten, in einer letzten gewaltigen Auseinandersetzung stellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich auf die Hilfe einiger völlig unerwarteter und ungeheuer unheimlicher Verbündeter einlassen. Grusel, Gänsehaut und Grabgelächter garantiert!
Meine Meinung:
Eine grandiose Reihe geht zuende...
Deshalb habe ich mich sehr lange davor gedrückt diesen letzten Band tatsächlich in die Hand zu nehmen. Mein Gedanke war "Lese ich es nicht, geht diese Reihe auch nie zuende."
Letztendlich hat mich jedoch meine eigene Neugier besiegen können.
Wie schon in den Vorgängern, werden kleinere Fälle bearbeitet, während der Hauptgeschichte nebenbei immer mehr Details hinzugefügt, bis man schließlich das Große Ganze sieht.
Die Charaktere haben sich über die Jahre zu einem perfekt eingespieltem Team entwickelt und agieren nun nicht mehr teils ungeschickt, sondern (meist) bedacht und geplant.
Noch immer ist es jedoch so, dass den jungen Agenten vieles im Weg steht.
In diesem Band sind es nun nicht mehr nur die Toten, die eine Gefahr für Lockwood & Co. darstellen, sondern auch unter den Lebenden haben sie sich Feinde gemacht.
Ich persönlich mag ja die "Freundschaft" zwischen Lucy und ihrem Schädel sehr gern. Das Ganze erinnert mich ein wenig an "Bartimäus" (auch eine grandiose Reihe aus der Feder Strouds).
Viele der einzelnen Fäden laufen in diesem letzten Band zusammen und Fragen, die man sich beim Lesen stellte, werden geklärt.
Es ist sehr schade, dass diese Reihe nun zuende sein soll.
Ein wenig hoffe ich ja, dass man vielleicht doch noch einmal von Lockwood und seiner Agentur hören wird. Oder gar von den Reisen seiner Eltern.
Montag, 11. Juni 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit
Inhalt:
»Gebt den Kindern ihre Kindheit zurück!« (Michael Winterhoff)
Beziehungslust statt Erziehungsfrust
Ein Mutmachbuch für Eltern, Lehrer und Erzieher. Mit zahlreichen positiven Beispielen aus der Praxis Alexander (*1995) und Luis (*2016) begleiten den Leser durch das Buch.
Meine Meinung:
Ich hatte auf ein Buch gehofft, das zum Einen die Probleme der heutigen Zeit benennt, Ursachen dafür aufzeigt und vielleicht einige Lösungsansätze bietet.
Leider ist dies nicht wirklich der Fall.
Man bekommt eine Auflistung der Fehler, was ja auch okay ist... Allerdings fällt es mir schwer damit wirklich etwas anzufangen.
Das meiste Beschriebene sehe ich selbst im Alltag und auch die Gründe dafür werden mir in meinem Beruf tagtäglich vor Augen geführt.
Doch wie kann man an dieser Situation etwas ändern?
Sollten wir einen Elternführerschein einführen? Mit den werdenden Eltern ihre "Intuition" trainieren? Sie auf Weiterbildungen schicken?
Das Buch zu lesen war für mich eher frustrierend. Denn wenn man aufgezeigt bekommt, was eigentlich alles falsch läuft und man bemerkt, dass man im Grunde genommen ja gar nichts daran ändern kann, ohne dass man unsere Gesellschaft einmal komplett auf den Kopf stellt, hat man (so ging es mir zumindest) keine große Lust sich weiter mit diesem Thema zu befassen.
»Gebt den Kindern ihre Kindheit zurück!« (Michael Winterhoff)
Beziehungslust statt Erziehungsfrust
Ein Mutmachbuch für Eltern, Lehrer und Erzieher. Mit zahlreichen positiven Beispielen aus der Praxis Alexander (*1995) und Luis (*2016) begleiten den Leser durch das Buch.
Meine Meinung:
Ich hatte auf ein Buch gehofft, das zum Einen die Probleme der heutigen Zeit benennt, Ursachen dafür aufzeigt und vielleicht einige Lösungsansätze bietet.
Leider ist dies nicht wirklich der Fall.
Man bekommt eine Auflistung der Fehler, was ja auch okay ist... Allerdings fällt es mir schwer damit wirklich etwas anzufangen.
Das meiste Beschriebene sehe ich selbst im Alltag und auch die Gründe dafür werden mir in meinem Beruf tagtäglich vor Augen geführt.
Doch wie kann man an dieser Situation etwas ändern?
Sollten wir einen Elternführerschein einführen? Mit den werdenden Eltern ihre "Intuition" trainieren? Sie auf Weiterbildungen schicken?
Das Buch zu lesen war für mich eher frustrierend. Denn wenn man aufgezeigt bekommt, was eigentlich alles falsch läuft und man bemerkt, dass man im Grunde genommen ja gar nichts daran ändern kann, ohne dass man unsere Gesellschaft einmal komplett auf den Kopf stellt, hat man (so ging es mir zumindest) keine große Lust sich weiter mit diesem Thema zu befassen.
Donnerstag, 24. Mai 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Dan Josefsson - Der Serienkiller, der keiner war und die Psychotherapeuten, die ihn schufen
Inhalt:
Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.
Meine Meinung:
Als ich diesen Klappentext las, war ich sofort begeistert und wollte natürlich auch wissen, was genau es mit diesem Justizskandal auf sich hatte.
Schon allein die Vorstellung, dass ein Mensch so "kaputttherapiert" werden kann, war für mich unverständlich. Schließlich sollten Psychotherapeuten doch da sein, um jemandem zu helfen. Besonders bei Justizfällen, ist es wichtig, dass man sich auf die Analyse des Therapeuten verlassen kann. Dachte ich zumindest.
Das Buch gibt uns Einsicht in 2 sehr unterschiedliche Leben. Zum Einen begleiten wir Sture Bergwall und zum Anderen Margit Norell. Ein Patient und seine Therapeutin.
In den Kapiteln, in denen es um Margit geht, erfahren wir, woher sie ihr Wissen bezog, wie ihr Leben verlief und warum sie Sture Bergwall so therapierte, wie sie es tat.
Für mich war es sehr spannend zu sehen, wo es hinführen kann, wenn man als Therapeut eigentlich selbst dringend einen Psychologen bräuchte.
Da ich mich selbst auch für Psychologie interessiere, begegnete ich im Buch einigen bekanten Namen. Darunter auch Freud.
Ich erwartete ein Fachbuch, in dem ich etwas über den Fall Sture Bergwall erfahren würde und genau das bekam ich auch.
Die Theorien, die im Buch aufkommen werden auch für einen Laien gut erläutert. Ich fühlte mich beim Lesen keinesfalls dazu genötigt ein Psychologiestudium zu beginnen, nur um zu verstehen, was mir erzählt wird.
Wer sich für Psychologie interessiert, der sollte auf jeden Fall einen Blick in dieses Buch werfen.
Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.
Meine Meinung:
Als ich diesen Klappentext las, war ich sofort begeistert und wollte natürlich auch wissen, was genau es mit diesem Justizskandal auf sich hatte.
Schon allein die Vorstellung, dass ein Mensch so "kaputttherapiert" werden kann, war für mich unverständlich. Schließlich sollten Psychotherapeuten doch da sein, um jemandem zu helfen. Besonders bei Justizfällen, ist es wichtig, dass man sich auf die Analyse des Therapeuten verlassen kann. Dachte ich zumindest.
Das Buch gibt uns Einsicht in 2 sehr unterschiedliche Leben. Zum Einen begleiten wir Sture Bergwall und zum Anderen Margit Norell. Ein Patient und seine Therapeutin.
In den Kapiteln, in denen es um Margit geht, erfahren wir, woher sie ihr Wissen bezog, wie ihr Leben verlief und warum sie Sture Bergwall so therapierte, wie sie es tat.
Für mich war es sehr spannend zu sehen, wo es hinführen kann, wenn man als Therapeut eigentlich selbst dringend einen Psychologen bräuchte.
Da ich mich selbst auch für Psychologie interessiere, begegnete ich im Buch einigen bekanten Namen. Darunter auch Freud.
Ich erwartete ein Fachbuch, in dem ich etwas über den Fall Sture Bergwall erfahren würde und genau das bekam ich auch.
Die Theorien, die im Buch aufkommen werden auch für einen Laien gut erläutert. Ich fühlte mich beim Lesen keinesfalls dazu genötigt ein Psychologiestudium zu beginnen, nur um zu verstehen, was mir erzählt wird.
Wer sich für Psychologie interessiert, der sollte auf jeden Fall einen Blick in dieses Buch werfen.
Montag, 14. Mai 2018
[Rezension] ~ Sebastian Fitzek - Flugangst 7A
Inhalt:
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt. Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen. Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin. Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet. Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen. Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben ... Der neue Psychothriller von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek: In der Tradition von PASSAGIER 23 spielt er mit den menschlichen Urängsten des Eingeschlossenseins und der Hilflosigkeit an Bord eines Flugzeugs.
Meine Meinung:
Das perfekte Buch für jemanden mit Flugangst... *haha*
Da es aber nun einmal ein Fitzek ist, musste ich den Thriller selbstverständlich lesen.
Und so schlimm war es gar nicht. Ich hatte erwartet dieses Buch mit einem ständig flauen Gefühl im Magen zu lesen, dem war aber nicht so. Im Gegenteil, habe ich sogar einige nützliche Dinge aus dem Buch "speichern" können, sodass der nächste Flug für mich vielleicht nicht ganz so aufregend und anstrengend wird.
Wir springen in der Geschichte zwischen dem Geschehen im Flugzeug und jenem in Berlin hin und her. Somit sind wir als Leser immer auf dem aktuellen Stand. Ich mag diese Perspektivenwechsel sehr gern, da sich die Geschichte so sehr gut überblicken lässt.
Manche Leute sagen, dass sie die Bücher von Sebastian Fitzek langweilig finden und vorhersehbar. So geht es mir absolut nicht. Für mich ist die Auflösung meist doch überraschend. Zwar mache ich mir auch meine Gedanken zu allem, aber auf die Komplettlösung bin ich bisher noch nicht gekommen. Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich nicht weit genug denke. *doof*
Wer Sebasitan Fitzek mag, der sollte auch diesen Thriller nicht auslassen.
Eine spannende Geschichte, die es kaum zulässt das Buch aus den Händen zu legen!
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt. Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen. Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin. Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet. Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen. Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben ... Der neue Psychothriller von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek: In der Tradition von PASSAGIER 23 spielt er mit den menschlichen Urängsten des Eingeschlossenseins und der Hilflosigkeit an Bord eines Flugzeugs.
Meine Meinung:
Das perfekte Buch für jemanden mit Flugangst... *haha*
Da es aber nun einmal ein Fitzek ist, musste ich den Thriller selbstverständlich lesen.
Und so schlimm war es gar nicht. Ich hatte erwartet dieses Buch mit einem ständig flauen Gefühl im Magen zu lesen, dem war aber nicht so. Im Gegenteil, habe ich sogar einige nützliche Dinge aus dem Buch "speichern" können, sodass der nächste Flug für mich vielleicht nicht ganz so aufregend und anstrengend wird.
Wir springen in der Geschichte zwischen dem Geschehen im Flugzeug und jenem in Berlin hin und her. Somit sind wir als Leser immer auf dem aktuellen Stand. Ich mag diese Perspektivenwechsel sehr gern, da sich die Geschichte so sehr gut überblicken lässt.
Manche Leute sagen, dass sie die Bücher von Sebastian Fitzek langweilig finden und vorhersehbar. So geht es mir absolut nicht. Für mich ist die Auflösung meist doch überraschend. Zwar mache ich mir auch meine Gedanken zu allem, aber auf die Komplettlösung bin ich bisher noch nicht gekommen. Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich nicht weit genug denke. *doof*
Wer Sebasitan Fitzek mag, der sollte auch diesen Thriller nicht auslassen.
Eine spannende Geschichte, die es kaum zulässt das Buch aus den Händen zu legen!
Mittwoch, 2. Mai 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Jostein Gaarder - Sofies Welt (Hörbuch)
Inhalt:
Abtauchen in die Geschichte der Philosophie Zwei anonyme Briefe findet die 14-Jährige Sofie in ihrem Briefkasten. In beiden steht nur ein Satz: "Wer bist du?" und "Woher kommt die Welt?"
So beginnt Sofies abenteuerliche Zeitreise durch die Jahrtausende der Philosophie.
Doch: Wer gibt ihr eigentlich diesen Fernkurs in Philosophie und bringt damit ihren Alltag durcheinander? Und wer ist dieser UN-Major, der seiner Tochter Hilde Geburtstagskarten an Sofies Adresse schreibt? Können Sokrates und Platon dies erklären ...?
Sofie entdeckt staunend Galileis Gesetz der Schwerkraft und versucht, mit Hilfe des Computerprogramms Laila den UN-Major ausfindig zu machen, der immer dreister in Sofies Wirklichkeit eingreift. Wer ist Hilde, wer ist sie selbst? Ist Sofie Hilde? - Kurz vor ihrem und Hildes Geburtstag spitzen sich die Ereignisse zu. Zwischen Kant, Hegel und Marx sinnt Sofie darüber nach, wie sie den Major austricksen kann. Da kommt Hilde zu Hilfe ...
Meine Meinung:
Vor vielen Jahren schon habe ich das erste Mal Sofies Welt in der Hörspiel Fassung gehört. Nun war ich neugierig, wie Katharina Talbach dieses Buch vorliest.
Und ich kann nur sagen, dass ich wieder begeistert bin.
Ich habe mir nie viele Gedanken über "die großen philosophischen Fragen" gemacht. Zumindest nicht wirklich, bis ich zum ersten Mal in Sofies Welt eintauchen durfte.
Als Teenager begleitete ich Sofie zum ersten Mal durch die Zeit der Philosophen. Damals verstand ich bei Weitem noch nicht alles, was dort vor mir aufgetürmt wurde.
Mittlerweile kann ich den Gedankengängen folgen und habe mir fest vorgenommen mich in dem Bereich etwas mehr zu belesen.
Die Lesung von Katharina Talbach ist großartig (auch wenn ich persönlich immer die Hörspielfassung beforzugen werde).
Man hat ein sehr angenehmes Hörerlebnis und kann dem Geschehen gut folgen.
Wer also schon einmal darüber nachgedacht hat sich ein wenig mehr mit der Philosophie auseinanderzusetzen, kann viele Ansätze in Sofies Welt finden. Hierbei wird das Buch aber nicht zu fachlich. Es bleibt ein Roman!
Man bekommt also keine schwere Kost vorgesetzt, bei der man schon nach 3 Seiten die Lust am weiterlesen/-hören verliert.
Mir macht es immer wieder Spaß Sofie zu begleiten und hier und da ein Stück mehr zu verstehen.
Abtauchen in die Geschichte der Philosophie Zwei anonyme Briefe findet die 14-Jährige Sofie in ihrem Briefkasten. In beiden steht nur ein Satz: "Wer bist du?" und "Woher kommt die Welt?"
So beginnt Sofies abenteuerliche Zeitreise durch die Jahrtausende der Philosophie.
Doch: Wer gibt ihr eigentlich diesen Fernkurs in Philosophie und bringt damit ihren Alltag durcheinander? Und wer ist dieser UN-Major, der seiner Tochter Hilde Geburtstagskarten an Sofies Adresse schreibt? Können Sokrates und Platon dies erklären ...?
Sofie entdeckt staunend Galileis Gesetz der Schwerkraft und versucht, mit Hilfe des Computerprogramms Laila den UN-Major ausfindig zu machen, der immer dreister in Sofies Wirklichkeit eingreift. Wer ist Hilde, wer ist sie selbst? Ist Sofie Hilde? - Kurz vor ihrem und Hildes Geburtstag spitzen sich die Ereignisse zu. Zwischen Kant, Hegel und Marx sinnt Sofie darüber nach, wie sie den Major austricksen kann. Da kommt Hilde zu Hilfe ...
Meine Meinung:
Vor vielen Jahren schon habe ich das erste Mal Sofies Welt in der Hörspiel Fassung gehört. Nun war ich neugierig, wie Katharina Talbach dieses Buch vorliest.
Und ich kann nur sagen, dass ich wieder begeistert bin.
Ich habe mir nie viele Gedanken über "die großen philosophischen Fragen" gemacht. Zumindest nicht wirklich, bis ich zum ersten Mal in Sofies Welt eintauchen durfte.
Als Teenager begleitete ich Sofie zum ersten Mal durch die Zeit der Philosophen. Damals verstand ich bei Weitem noch nicht alles, was dort vor mir aufgetürmt wurde.
Mittlerweile kann ich den Gedankengängen folgen und habe mir fest vorgenommen mich in dem Bereich etwas mehr zu belesen.
Die Lesung von Katharina Talbach ist großartig (auch wenn ich persönlich immer die Hörspielfassung beforzugen werde).
Man hat ein sehr angenehmes Hörerlebnis und kann dem Geschehen gut folgen.
Wer also schon einmal darüber nachgedacht hat sich ein wenig mehr mit der Philosophie auseinanderzusetzen, kann viele Ansätze in Sofies Welt finden. Hierbei wird das Buch aber nicht zu fachlich. Es bleibt ein Roman!
Man bekommt also keine schwere Kost vorgesetzt, bei der man schon nach 3 Seiten die Lust am weiterlesen/-hören verliert.
Mir macht es immer wieder Spaß Sofie zu begleiten und hier und da ein Stück mehr zu verstehen.
Mittwoch, 11. April 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Jerold J. Kreisman - Ich hasse dich, verlass mich nicht
Inhalt:
Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeit leiden unter extremen Stimmungsschwankungen und der ständigen Angst, verlassen zu werden. Die überarbeitete und erweiterte Neuausgabe dieses Standardwerks enthält neueste Forschungsergebnisse und Therapieansätze sowie aktualisierte Zahlen. Betroffene, Angehörige, Ärzte und Therapeuten erhalten hilfreiche Unterstützung.
Meine Meinung:
Schon seit einer Weile interessiere ich mich für verschiedene psychische Erkrankungen. Neben Depressionen, Essstörungen und Angststörungen wollte ich nun auch mehr über die Borderline-Erkrankung erfahren.
Nun fielen mir verschiedene Werke zu dem Thema in die Hände. Einige waren sehr fachliche Abhandlungen, denen ich kaum folgen konnte, andere Bücher hingegen waren nur eine Aneinanderreihung von persönlichen Berichten.
Schlussendlich bin ich auf diesen Ratgeber für Angehörige eines Borderliners gestoßen.
Man bekommt hier nicht nur einen groben Umriss, was diese Krankheit beinhalten KÖNNTE, sondern an Erlebnissen und Beispielen bekommt man einen Einblick in den Alltag eines Borderliners und dessen Angehörigen.
Des Weiteren wird erklärt, was genau es eigentlich ist, was diese Menschen so mit sich selbst in den Konflikt treten lässt.
Und genau das war es, was mich so interessierte. Warum geht es einem Menschen so, dass er mit sich selbst nicht mehr ins Reine kommt.
Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen, wenn man mehr über das Leben und den Alltag mit einem Borderliner erfahren möchte.
Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeit leiden unter extremen Stimmungsschwankungen und der ständigen Angst, verlassen zu werden. Die überarbeitete und erweiterte Neuausgabe dieses Standardwerks enthält neueste Forschungsergebnisse und Therapieansätze sowie aktualisierte Zahlen. Betroffene, Angehörige, Ärzte und Therapeuten erhalten hilfreiche Unterstützung.
Meine Meinung:
Schon seit einer Weile interessiere ich mich für verschiedene psychische Erkrankungen. Neben Depressionen, Essstörungen und Angststörungen wollte ich nun auch mehr über die Borderline-Erkrankung erfahren.
Nun fielen mir verschiedene Werke zu dem Thema in die Hände. Einige waren sehr fachliche Abhandlungen, denen ich kaum folgen konnte, andere Bücher hingegen waren nur eine Aneinanderreihung von persönlichen Berichten.
Schlussendlich bin ich auf diesen Ratgeber für Angehörige eines Borderliners gestoßen.
Man bekommt hier nicht nur einen groben Umriss, was diese Krankheit beinhalten KÖNNTE, sondern an Erlebnissen und Beispielen bekommt man einen Einblick in den Alltag eines Borderliners und dessen Angehörigen.
Des Weiteren wird erklärt, was genau es eigentlich ist, was diese Menschen so mit sich selbst in den Konflikt treten lässt.
Und genau das war es, was mich so interessierte. Warum geht es einem Menschen so, dass er mit sich selbst nicht mehr ins Reine kommt.
Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen, wenn man mehr über das Leben und den Alltag mit einem Borderliner erfahren möchte.
Freitag, 23. März 2018
[Rezension] ~ Hermann Melville - Moby Dick
Klappentext:
Die Geschichte des zu allem entschlossenen Kapitäns Ahab und seiner dramatischen Jagd auf den weißen Wal Moby Dick ist »eine der wildesten, mitreißendsten und gedankenreichsten Lektüren, die man zwischen zwei Buchdeckeln finden kann«. »Spiegel Online«
Meine Meinung:
Wieder habe ich mich an einen der sogenannten Klassiker getraut und bin froh es endlich getan zu haben!
Eine abenteuerliche Reise, auf die ich mich gerne habe mitnehmen lassen.
Man kennt (wie bei so vielen älteren und bereits tausendfach verfilmten Büchern) irgendwie die Geschichte, aber ganz weiss man auch nichts damit anzufangen.
Bruchstürckhaft kann man den Inhalt wiedergeben und kennt doch meist die wichtigsten Details nicht.
Wir folgen dem Protagonisten Ismael, der von Abenteuerlust getrieben auf dem Walfänger "Pequod" anheuert. Er erwartet von dieser Reise mit gefüllten Taschen nach Hause zurückzukehren.
Doch als er den von Rache besessenen Kapitän kennenlernt, schwinden diese Erwartungen immer schneller.
Dem weißen Wal, auch Moby Dick genannt "verdankt" Ahab, dass er nun mit einem Holzbein ausgestattet ist. Nun sinnt der Kapitän nach Rache und wird von dieser Besessenheit immer weiter in den Wahnsinn getrieben. Seine Crew auf der "Pequod" wird zu seinem Werkzeug und er kümmert sich kaum darum, wie viele Männer er verliert.
Dieses Buch ist nicht nur eine simple Abenteuergeschichte über einen verrückten Kapitän. Die zwischenzeitlich eingeschobenen philosophischen Ansätze lassen den Leser über einiges nachdenken.
Des Weiteren bekommt man einen Einblick in eine Gesellschaft, in der Walfang etwas selbstverständliches war und doch hat der Roman etwas Belehrendes.
Durch eine minimalistisch gestaltete Handlung hat man als Leser platz sich seine eigenen Gedanken zum Geschehen zu machen. Melville gibt Anstöße über den Sinn des Lebens, Gut und Böse, oder auch Unsterblichkeit nachzudenken.
Schlussendlich hat mich der Roman mitgerissen. Ich habe die ganze Zeit über mitgefiebert und gehofft, dass doch noch alles gut aussgehen wird.
Für mich ist dieses Buch eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Kritik (sei es an Ahabs Rachedurst, oder am Walfang).
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch noch. Liest man "Moby Dick" nicht gerade in einer vereinfachten Übersetzung, so ist es doch sehr schwere Kost. Das Lesen wird dann sehr anstrengend, da man sich doch schon sehr konzentrieren muss.
Die Geschichte des zu allem entschlossenen Kapitäns Ahab und seiner dramatischen Jagd auf den weißen Wal Moby Dick ist »eine der wildesten, mitreißendsten und gedankenreichsten Lektüren, die man zwischen zwei Buchdeckeln finden kann«. »Spiegel Online«
Meine Meinung:
Wieder habe ich mich an einen der sogenannten Klassiker getraut und bin froh es endlich getan zu haben!
Eine abenteuerliche Reise, auf die ich mich gerne habe mitnehmen lassen.
Man kennt (wie bei so vielen älteren und bereits tausendfach verfilmten Büchern) irgendwie die Geschichte, aber ganz weiss man auch nichts damit anzufangen.
Bruchstürckhaft kann man den Inhalt wiedergeben und kennt doch meist die wichtigsten Details nicht.
Wir folgen dem Protagonisten Ismael, der von Abenteuerlust getrieben auf dem Walfänger "Pequod" anheuert. Er erwartet von dieser Reise mit gefüllten Taschen nach Hause zurückzukehren.
Doch als er den von Rache besessenen Kapitän kennenlernt, schwinden diese Erwartungen immer schneller.
Dem weißen Wal, auch Moby Dick genannt "verdankt" Ahab, dass er nun mit einem Holzbein ausgestattet ist. Nun sinnt der Kapitän nach Rache und wird von dieser Besessenheit immer weiter in den Wahnsinn getrieben. Seine Crew auf der "Pequod" wird zu seinem Werkzeug und er kümmert sich kaum darum, wie viele Männer er verliert.
Dieses Buch ist nicht nur eine simple Abenteuergeschichte über einen verrückten Kapitän. Die zwischenzeitlich eingeschobenen philosophischen Ansätze lassen den Leser über einiges nachdenken.
Des Weiteren bekommt man einen Einblick in eine Gesellschaft, in der Walfang etwas selbstverständliches war und doch hat der Roman etwas Belehrendes.
Durch eine minimalistisch gestaltete Handlung hat man als Leser platz sich seine eigenen Gedanken zum Geschehen zu machen. Melville gibt Anstöße über den Sinn des Lebens, Gut und Böse, oder auch Unsterblichkeit nachzudenken.
Schlussendlich hat mich der Roman mitgerissen. Ich habe die ganze Zeit über mitgefiebert und gehofft, dass doch noch alles gut aussgehen wird.
Für mich ist dieses Buch eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Kritik (sei es an Ahabs Rachedurst, oder am Walfang).
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch noch. Liest man "Moby Dick" nicht gerade in einer vereinfachten Übersetzung, so ist es doch sehr schwere Kost. Das Lesen wird dann sehr anstrengend, da man sich doch schon sehr konzentrieren muss.
Montag, 19. März 2018
[Rezension] ~ Daniel Defoe - Robinson Crusoe
Klappentext:
Die Geschichte von Robinson und Freitag ist die zweier ungleicher Fremder, die zu Freunden werden. Achtundzwanzig Jahre voller Abenteuer und Gefahren verbringt der junge Seefahrer Robinson auf einer unbewohnten Insel. Als einziger Überlebender eines Schiffbruchs muss er sich ein neues Leben fernab aller Zivilisation aufbauen. Sein einziger Gefährte ist Freitag, ein Eingeborener, dem Crusoe nach vielen Jahren der Einsamkeit begegnet.
Meine Meinung:
Man hat die Geschichte schon tausend Mal gehört und sicher auch schon die eine, oder andere Verfilmung gesehen, aber das Original kennt heute kaum noch jemand.
Ich kannt den Film "Cast Away" und habe mir dann irgendwann das Buch angeschafft. Und dann stand es in meinem Regal... Und dort stand es... Und stand es... Und stand es...
Es wurde zu einer sogenannten "SuB-Leiche", weil ich mich eine ganze Zeit lang nicht an Klassiker rangetraut habe. Abgeschreckt wurde ich von dem relativ anstrengenden Schreibstil, der langatmigen Erzählweise und den alten Begriffen.
Als ich dann aber begann "Robinson Crusoe" zu lesen, musste ich feststellen, dass ich mir ganz umsonst Sorgen gemacht hatte.
Beim Lesen habe ich dann auch festgestellt, dass einige sehr wichtige Dinge in einem Film, wie zB "Cast Away" gar nicht vorkommen, oder anders dargestellt wurden.
Natürlich ist das in den meisten Filmen so, aber gewundert hat es mich hier schon sehr, da das Buch als solches sehr emotional ist.
Mir gefiel es sehr gut, wie Robinsons Gedanken in Selbstgesprächen dargestellt werden. Man bekommt einen Eindruck von seinem Geisteszustand und wie es ist ganz allein auf einer einsamen Insel gestrandet zu sein.
Man kennt es, dass man sich ab und zu auf eine einsame Insel wünscht, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, würde ich mir das glaube ich doch noch einmal ganz genau überlegen.
Es dauert anscheinend nicht lange, ehe man sich selbst zu viel wird. Mich hat die Geschichte dazu angeregt ein wenig darüber nachzudenken, ob ich allein irgendwo zurechtkommen würde. Das glaube ich nämlich nicht... ^^
Mir fehlt es ja schon an grundlegenden Überlebensstrategien. Ich könnte mir wahrscheinlich nicht einmal einen Unterschlupf bauen... *hihi*
Nur mit essbaren Pflanzen kenne ich mich ein kleines bisschen aus. Also würde ich wahrscheinlich ein paar Tage irgendwie über die Runden kommen...
Ich kann euch diesen Klassiker wärmstens empfehlen!
Die Geschichte von Robinson und Freitag ist die zweier ungleicher Fremder, die zu Freunden werden. Achtundzwanzig Jahre voller Abenteuer und Gefahren verbringt der junge Seefahrer Robinson auf einer unbewohnten Insel. Als einziger Überlebender eines Schiffbruchs muss er sich ein neues Leben fernab aller Zivilisation aufbauen. Sein einziger Gefährte ist Freitag, ein Eingeborener, dem Crusoe nach vielen Jahren der Einsamkeit begegnet.
Meine Meinung:
Man hat die Geschichte schon tausend Mal gehört und sicher auch schon die eine, oder andere Verfilmung gesehen, aber das Original kennt heute kaum noch jemand.
Ich kannt den Film "Cast Away" und habe mir dann irgendwann das Buch angeschafft. Und dann stand es in meinem Regal... Und dort stand es... Und stand es... Und stand es...
Es wurde zu einer sogenannten "SuB-Leiche", weil ich mich eine ganze Zeit lang nicht an Klassiker rangetraut habe. Abgeschreckt wurde ich von dem relativ anstrengenden Schreibstil, der langatmigen Erzählweise und den alten Begriffen.
Als ich dann aber begann "Robinson Crusoe" zu lesen, musste ich feststellen, dass ich mir ganz umsonst Sorgen gemacht hatte.
Beim Lesen habe ich dann auch festgestellt, dass einige sehr wichtige Dinge in einem Film, wie zB "Cast Away" gar nicht vorkommen, oder anders dargestellt wurden.
Natürlich ist das in den meisten Filmen so, aber gewundert hat es mich hier schon sehr, da das Buch als solches sehr emotional ist.
Mir gefiel es sehr gut, wie Robinsons Gedanken in Selbstgesprächen dargestellt werden. Man bekommt einen Eindruck von seinem Geisteszustand und wie es ist ganz allein auf einer einsamen Insel gestrandet zu sein.
Man kennt es, dass man sich ab und zu auf eine einsame Insel wünscht, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, würde ich mir das glaube ich doch noch einmal ganz genau überlegen.
Es dauert anscheinend nicht lange, ehe man sich selbst zu viel wird. Mich hat die Geschichte dazu angeregt ein wenig darüber nachzudenken, ob ich allein irgendwo zurechtkommen würde. Das glaube ich nämlich nicht... ^^
Mir fehlt es ja schon an grundlegenden Überlebensstrategien. Ich könnte mir wahrscheinlich nicht einmal einen Unterschlupf bauen... *hihi*
Nur mit essbaren Pflanzen kenne ich mich ein kleines bisschen aus. Also würde ich wahrscheinlich ein paar Tage irgendwie über die Runden kommen...
Ich kann euch diesen Klassiker wärmstens empfehlen!
Sonntag, 25. Februar 2018
[Rezension] ~ Gottfried A. Bürger - Münchhausen
Klappentext:
Mit der Wahrheit nimmt er es nicht wirklich genau, der Baron Münchhausen. An einem gemütlichen Abend sitzt er mit Freunden zusammen und erzählt aus seinem Leben - von äußerst merkwürdigen Jagderlebnissen, unglaublichen Schifffahrten, von Reisen auf den Mond und vielem mehr. Seit mehr als 300 Jahren amüsieren die Lügengeschichten große und kleine Leser. Sie basieren auf den Erlebnissen des echten Freiherrn von Münchhausen, die Gottfried August Bürger mit seinem Buch weltberühmt machte. Ein Lesevergnügen, das in keinem Kinderzimmer fehlen darf!
Meine Meinung:
Eine Sammlung von Lügengeschichten, die haarsträubender nicht sein könnten...
Wer gern ein bisschen schmunzeln, oder gar lachen möchte, der sollte sich die Geschichten von Münchhausen durchaus zu Gemüte führen.
So erfahren wir zum Beispiel, wie einfach es doch ist sich selbst am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen.
In manchen Situationen wäre das durchaus praktisch.
Auch heute noch gibt es dieses Sprichwort und steht schlicht dafür selbst anzupacken, sich selbst einen Schubs zu geben und dann: "einfach machen"!
Ich muss aber leider sagen, dass ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Auch wenn man von vorn herein weiss, dass diese Geschichten kurzweilig und belustigend sein sollen, konnte ich mich kaum darauf einlassen. Ich fragte mich die ganze Zeit, wie man auf solchen Unsinn kommen kann...
Überzogene, alberne Erzählungen, die mich leider gar nicht begeistern konnten. Ich kann auch nicht genau sagen, warum mir dieses Buch so gar nicht zusagte. Wahrscheinlich war es für meinen Geschmack tatsächlich zu überzogen.
Wer aber wie gesagt Lust auf einen kurzweiligen Zeitvertreib hat, der sollte die Lügengeschichten Münchhausens unbedingt lesen!
Mit der Wahrheit nimmt er es nicht wirklich genau, der Baron Münchhausen. An einem gemütlichen Abend sitzt er mit Freunden zusammen und erzählt aus seinem Leben - von äußerst merkwürdigen Jagderlebnissen, unglaublichen Schifffahrten, von Reisen auf den Mond und vielem mehr. Seit mehr als 300 Jahren amüsieren die Lügengeschichten große und kleine Leser. Sie basieren auf den Erlebnissen des echten Freiherrn von Münchhausen, die Gottfried August Bürger mit seinem Buch weltberühmt machte. Ein Lesevergnügen, das in keinem Kinderzimmer fehlen darf!
Meine Meinung:
Eine Sammlung von Lügengeschichten, die haarsträubender nicht sein könnten...
Wer gern ein bisschen schmunzeln, oder gar lachen möchte, der sollte sich die Geschichten von Münchhausen durchaus zu Gemüte führen.
So erfahren wir zum Beispiel, wie einfach es doch ist sich selbst am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen.
In manchen Situationen wäre das durchaus praktisch.
Auch heute noch gibt es dieses Sprichwort und steht schlicht dafür selbst anzupacken, sich selbst einen Schubs zu geben und dann: "einfach machen"!
Ich muss aber leider sagen, dass ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Auch wenn man von vorn herein weiss, dass diese Geschichten kurzweilig und belustigend sein sollen, konnte ich mich kaum darauf einlassen. Ich fragte mich die ganze Zeit, wie man auf solchen Unsinn kommen kann...
Überzogene, alberne Erzählungen, die mich leider gar nicht begeistern konnten. Ich kann auch nicht genau sagen, warum mir dieses Buch so gar nicht zusagte. Wahrscheinlich war es für meinen Geschmack tatsächlich zu überzogen.
Wer aber wie gesagt Lust auf einen kurzweiligen Zeitvertreib hat, der sollte die Lügengeschichten Münchhausens unbedingt lesen!
Mittwoch, 21. Februar 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Taran Matharu - Die Dämonenakademie: Wie alles begann
Inhalt:
Die Dämonenakademie - Wie alles begann erzählt die Geschichte von Arcturus, der später einmal der größte Dämonenmagier seiner Zeit werden soll. Schon als kleiner Junge hat Arcturus seine Familie verloren und schlägt sich eher schlecht als recht als Stalljunge durchs Leben. Doch dann bemerkt er eines Tages, dass er die seltene Gabe besitzt, Dämonen zu beschwören. Arcturus wird Schüler der geheimnisvollen Dämonenakademie – und das größte Abenteuer seines Lebens beginnt.
Meine Meinung:
Nachdem ich die Dämonenakademie-Reihe leider mit abnehmender Begeisterung gelesen habe, war ich trotzdem gespannt, was für eine Geschichte mich hier erwartet.
In den Büchern habe ich Arcturus lieb gewonnen und mich interessierte sein Lebensweg.
Da dieses ebook nur etwa 100 Seiten umfasst, war es nach dem dritten Band schnell gelesen.
Leider hat mich dieses Prequel auch nicht mehr begeistern können.
All die vielen Namen haben mich nur noch verwirrt, sodass ich ständig überlegen muss, wer denn jetzt nochmal wessen Vater war und wie die Zusammenhänge sind.
Das hat mich so sehr gestört, dass ich anfing nur noch querzulesen.
Eigentlich wirklich schade, denn geschrieben sind die Dämonenakademie Bücher grandios und auch die Geschichte an sich war (für mich zu anfang) fesselnd.
Ich kann aber auch hier sagen, dass ich die Reihe (und auch das Prequel) jedem Fantasyfan sehr empfehlen kann.
Nur weil ich es dann zum Schluss nicht mehr gut fand, heißt ja nicht, dass es euch auch so gehen muss... ;-)
Die Dämonenakademie - Wie alles begann erzählt die Geschichte von Arcturus, der später einmal der größte Dämonenmagier seiner Zeit werden soll. Schon als kleiner Junge hat Arcturus seine Familie verloren und schlägt sich eher schlecht als recht als Stalljunge durchs Leben. Doch dann bemerkt er eines Tages, dass er die seltene Gabe besitzt, Dämonen zu beschwören. Arcturus wird Schüler der geheimnisvollen Dämonenakademie – und das größte Abenteuer seines Lebens beginnt.
Meine Meinung:
Nachdem ich die Dämonenakademie-Reihe leider mit abnehmender Begeisterung gelesen habe, war ich trotzdem gespannt, was für eine Geschichte mich hier erwartet.
In den Büchern habe ich Arcturus lieb gewonnen und mich interessierte sein Lebensweg.
Da dieses ebook nur etwa 100 Seiten umfasst, war es nach dem dritten Band schnell gelesen.
Leider hat mich dieses Prequel auch nicht mehr begeistern können.
All die vielen Namen haben mich nur noch verwirrt, sodass ich ständig überlegen muss, wer denn jetzt nochmal wessen Vater war und wie die Zusammenhänge sind.
Das hat mich so sehr gestört, dass ich anfing nur noch querzulesen.
Eigentlich wirklich schade, denn geschrieben sind die Dämonenakademie Bücher grandios und auch die Geschichte an sich war (für mich zu anfang) fesselnd.
Ich kann aber auch hier sagen, dass ich die Reihe (und auch das Prequel) jedem Fantasyfan sehr empfehlen kann.
Nur weil ich es dann zum Schluss nicht mehr gut fand, heißt ja nicht, dass es euch auch so gehen muss... ;-)
Montag, 19. Februar 2018
[Rezension] ~ Astrid Lindgren - Die Kinder von Bullerbü
Klappentext:
Nirgendwo ist es so schön wie in Bullerbü! Es gibt in dem kleinen Dorf nur drei Höfe, und Lisa, Bosse, Lasse, Inga, Britta, Ole und die kleine Kerstin können dort herrlich spielen. Sie bauen Hütten, gehen auf Schatzsuche oder übernachten in der Scheune. Im Sommer angeln sie und fangen Krebse und im Winter laufen sie Schlittschuh und rodeln um die Wette ...
Meine Meinung:
Nachdem ich als Kind immer gern die Abenteuer von Pipi Langstrumpf begleitete, dachte ich mir, dass es langsam an der Zeit sei auch mal ein anderes Buch von Astrid Lindgren zu lesen.
Als Geschichten für jüngere Kinder ist dieses Buch wunderbar geeignet, mich konnte es jedoch nicht wirklich begeistern. Der sehr kindliche Schreibstil machte das Lesen für mich teilweise sehr anstrengend.
Wie jedoch gesagt, kann ich mir gut vorstellen, dass (besonders Stadt-) Kinder die Erlebnisse der Kinder aus Bullerbü sehr aufregend finden.
Heutzutage kennt man es nicht mehr wirklich, dass es in einem Ort nur 3 Familien gibt, sodass die Kinder sich miteinander beschäftigen müssen.
Auch kennt man es nicht mehr, dass Kinder tatsächlich draußen spielen und ihre Umgebung als Spielplatz nutzen.
In dem Punkt war es erfrischend und traurig zugleich. Ich musste beim Lesen oft an meine eigene Kindheit denken und habe diese dann mit der Kindheit meiner Schwestern verglichen. (Nun sind wir auch in einer Stadt aufgewachsen, da ist das ja sowieso nochmal was anderes)...
Irgendwie vermisse ich es nach draußen zu schauen (oder in einen Park zu gehen) und Kindern dabei zuzuschauen, wie sie Abenteuer erleben.
Alles in allem kann ich sagen, dass man bei "Die Kinder von Bullerbü" ein schönes Kinderbuch vor sich hat, was man auch sicher gut mit den "Kleinen" zusammen lesen kann.
Nirgendwo ist es so schön wie in Bullerbü! Es gibt in dem kleinen Dorf nur drei Höfe, und Lisa, Bosse, Lasse, Inga, Britta, Ole und die kleine Kerstin können dort herrlich spielen. Sie bauen Hütten, gehen auf Schatzsuche oder übernachten in der Scheune. Im Sommer angeln sie und fangen Krebse und im Winter laufen sie Schlittschuh und rodeln um die Wette ...
Meine Meinung:
Nachdem ich als Kind immer gern die Abenteuer von Pipi Langstrumpf begleitete, dachte ich mir, dass es langsam an der Zeit sei auch mal ein anderes Buch von Astrid Lindgren zu lesen.
Als Geschichten für jüngere Kinder ist dieses Buch wunderbar geeignet, mich konnte es jedoch nicht wirklich begeistern. Der sehr kindliche Schreibstil machte das Lesen für mich teilweise sehr anstrengend.
Wie jedoch gesagt, kann ich mir gut vorstellen, dass (besonders Stadt-) Kinder die Erlebnisse der Kinder aus Bullerbü sehr aufregend finden.
Heutzutage kennt man es nicht mehr wirklich, dass es in einem Ort nur 3 Familien gibt, sodass die Kinder sich miteinander beschäftigen müssen.
Auch kennt man es nicht mehr, dass Kinder tatsächlich draußen spielen und ihre Umgebung als Spielplatz nutzen.
In dem Punkt war es erfrischend und traurig zugleich. Ich musste beim Lesen oft an meine eigene Kindheit denken und habe diese dann mit der Kindheit meiner Schwestern verglichen. (Nun sind wir auch in einer Stadt aufgewachsen, da ist das ja sowieso nochmal was anderes)...
Irgendwie vermisse ich es nach draußen zu schauen (oder in einen Park zu gehen) und Kindern dabei zuzuschauen, wie sie Abenteuer erleben.
Alles in allem kann ich sagen, dass man bei "Die Kinder von Bullerbü" ein schönes Kinderbuch vor sich hat, was man auch sicher gut mit den "Kleinen" zusammen lesen kann.
Mittwoch, 14. Februar 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Taran Matharu - Die Dämonenakademie: Die Prophezeiung
Inhalt:
Es ist das größte und gefährlichste Abenteuer, das der junge Dämonenkrieger Fletcher bisher bestehen musste. Gemeinsam mit seinen Gefährten von der Akademie und seinem feuerspeienden Dämon Ignatius muss er sich seinem Erzfeind entgegen stellen: Khan, der mächtige weiße Ork, hat geschworen, ganz Hominum zu zerstören und all jene zu töten, die Fletcher liebt. Wenn es Fletcher nicht gelingt, Khan zu besiegen, ist die Welt der Menschen dem Untergang geweiht ...
Meine Meinung:
Nachdem ich Band 1 und 2 geradezu verschlungen hatte, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht, doch leider konnte dieser Band nicht mit meinen Erwartungen mithalten.
Am Ende von Band 2 flohen wir mit unseren Helden in den Äther. Es war nicht klar, was uns in der Welt der Dämonen erwarten würde. Zumindest nicht zu 100%.
Einen kleinen Einblick bekamen wir ja bereits in den ersten beiden Bänden durch Berichte und Unterrichtsstunden.
Doch mit nur wenig im Gepäck und am Ende ihrer Kräfte, stehen die Freunde vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Lebend aus dem Äther entkommen.
Matharu schafft es zunächst wieder mich in eine neue Welt hineinzuziehen. Die Vielfalt mit der diese neue Umgebung beschrieben wurde, begeisterte mich.
Doch dann kam es immer wieder dazu, dass die Geschichte sich total in die Länge zog, ich teilweise Seiten nur noch queerlas und mich gar nicht mehr richtig für das Geschehen interessierte.
Somit habe ich entschieden, dass dieser Band der letzte für mich sein wird. Er hat an sich ein gutes Ende und somit stehe ich auch nicht vor offenen Fragen, breche ich die Reihe hier ab...
Dennoch kann ich die Dämonenakademie nur empfehlen. Man bekommt Protagonisten, denen man gern folgt und auch eine Welt in der man wunderbar abtauchen kann.
Es ist das größte und gefährlichste Abenteuer, das der junge Dämonenkrieger Fletcher bisher bestehen musste. Gemeinsam mit seinen Gefährten von der Akademie und seinem feuerspeienden Dämon Ignatius muss er sich seinem Erzfeind entgegen stellen: Khan, der mächtige weiße Ork, hat geschworen, ganz Hominum zu zerstören und all jene zu töten, die Fletcher liebt. Wenn es Fletcher nicht gelingt, Khan zu besiegen, ist die Welt der Menschen dem Untergang geweiht ...
Meine Meinung:
Nachdem ich Band 1 und 2 geradezu verschlungen hatte, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht, doch leider konnte dieser Band nicht mit meinen Erwartungen mithalten.
Am Ende von Band 2 flohen wir mit unseren Helden in den Äther. Es war nicht klar, was uns in der Welt der Dämonen erwarten würde. Zumindest nicht zu 100%.
Einen kleinen Einblick bekamen wir ja bereits in den ersten beiden Bänden durch Berichte und Unterrichtsstunden.
Doch mit nur wenig im Gepäck und am Ende ihrer Kräfte, stehen die Freunde vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Lebend aus dem Äther entkommen.
Matharu schafft es zunächst wieder mich in eine neue Welt hineinzuziehen. Die Vielfalt mit der diese neue Umgebung beschrieben wurde, begeisterte mich.
Doch dann kam es immer wieder dazu, dass die Geschichte sich total in die Länge zog, ich teilweise Seiten nur noch queerlas und mich gar nicht mehr richtig für das Geschehen interessierte.
Somit habe ich entschieden, dass dieser Band der letzte für mich sein wird. Er hat an sich ein gutes Ende und somit stehe ich auch nicht vor offenen Fragen, breche ich die Reihe hier ab...
Dennoch kann ich die Dämonenakademie nur empfehlen. Man bekommt Protagonisten, denen man gern folgt und auch eine Welt in der man wunderbar abtauchen kann.
Freitag, 9. Februar 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Denise Smart - Kochen mit dem Spiralschneider
Inhalt:
Die neuen Nudeln sind aus Gemüse! Und damit ist der Spiralschneider das »Must Have«-Küchenutensil des Jahres. Das Tolle: Aus vielen Gemüsesorten zaubert der Spiralschneider im Nu bunte und dekorative Spiralen oder Bänder, die nicht nur super aussehen, sondern auch noch low carb und supergesund sind. Das vorliegende Buch liefert 80 Rezepte – von Vorspeisen und Salaten bis zu Hauptgerichten und Desserts – für jeden Geschmack: Egal ob roh, vegan, vegetarisch oder mit Fisch und Fleisch – hier findet jeder Spiralenfan sein neues Lieblingsrezept.
Meine Meinung:
Im letzten Jahr habe ich mir diesen "berühmten Spiralschneider" gekauft. Denn eine meiner Kolleginnen hat mir damit fast ein Ohr aubgekaut. XD
Ich suchte mir also ein Rezept raus und war begeistert. Leider denke ich oft nicht daran, dass ich diesen kleinen Gemüseanspitzer zuhause habe und greife somit doch immer wieder auf die "normalen" Nudeln zurück, was mich auch regelmäßig ärgert.
Als ich nun also auf das Buch "Kochen mit dem Spiralschneider" stieß, wollte ich schauen, ob dieses mir helfen kann meine Vorstellung davon, was man alles machen kann, zu erweitern.
Und genau das hat das Kochbuch geschafft.
Mit den vielen leckeren Gerichten vor Augen, hatte ich gleich viel mehr Lust Dinge auszuprobieren.
Die nächste Zeit wird sicher lecker.
Ich freue mich schon darauf mehr auszuprobieren.
Die Rezepte sind auch nicht zu aufwendig, sodass man sie auch gut im Alltag kochen kann.
Die neuen Nudeln sind aus Gemüse! Und damit ist der Spiralschneider das »Must Have«-Küchenutensil des Jahres. Das Tolle: Aus vielen Gemüsesorten zaubert der Spiralschneider im Nu bunte und dekorative Spiralen oder Bänder, die nicht nur super aussehen, sondern auch noch low carb und supergesund sind. Das vorliegende Buch liefert 80 Rezepte – von Vorspeisen und Salaten bis zu Hauptgerichten und Desserts – für jeden Geschmack: Egal ob roh, vegan, vegetarisch oder mit Fisch und Fleisch – hier findet jeder Spiralenfan sein neues Lieblingsrezept.
Meine Meinung:
Im letzten Jahr habe ich mir diesen "berühmten Spiralschneider" gekauft. Denn eine meiner Kolleginnen hat mir damit fast ein Ohr aubgekaut. XD
Ich suchte mir also ein Rezept raus und war begeistert. Leider denke ich oft nicht daran, dass ich diesen kleinen Gemüseanspitzer zuhause habe und greife somit doch immer wieder auf die "normalen" Nudeln zurück, was mich auch regelmäßig ärgert.
Als ich nun also auf das Buch "Kochen mit dem Spiralschneider" stieß, wollte ich schauen, ob dieses mir helfen kann meine Vorstellung davon, was man alles machen kann, zu erweitern.
Und genau das hat das Kochbuch geschafft.
Mit den vielen leckeren Gerichten vor Augen, hatte ich gleich viel mehr Lust Dinge auszuprobieren.
Die nächste Zeit wird sicher lecker.
Ich freue mich schon darauf mehr auszuprobieren.
Die Rezepte sind auch nicht zu aufwendig, sodass man sie auch gut im Alltag kochen kann.
[Rezensionsexemplar] ~ Dr.med. Ulrich Strunz - Das STRUNZ low carb Kochbuch
Inhalt:
Low Carb und Genuss gehören zusammen! Mit diesem opulenten Kochbuch zeigt der Bestsellerautor Dr. med. Ulrich Strunz, dass es ein Leichtes ist, sich gesund und fit zu halten. Essen à la Strunz bedeutet: überflüssige Kohlenhydrate streichen, dafür auf hochwertiges Eiweiß und knackfrische Vitalstoffe setzen – kurz, sich genetisch korrekt ernähren. Klingt einfach, ist lecker! Eine moderne Küche mit vielen vegetarischen und auch veganen Rezepten – von mediterran bis asiatisch, von urban bis „Landlust". Aufwändig fotografiert, verführerisch gestaltet: über 150 unkomplizierte Forever-Young-Gerichte für jeden Geschmack. Von der ersten bis zur letzten Seite Strunz pur!
Meine Meinung:
Der Name "Strunz" ist mir nun schon so einige Male über den Weg gelaufen, doch nie weckte er wirkliches Interesse bei mir. Nun hat mir aber auch mein Onkel dieses Buch empfohlen, sodass ich mich danach umschaute. Und siehe da: Bloggerportal hatte es da und sogar noch ein Rezensionsexemplar für mich übrig. Ich wartete sehnsüchtig auf das Kochbuch.
Ich liebe es neue Dinge in der Küche auszuprobieren und da ich sowieso geplant hatte ein wenig bei den Kohlenhydraten runterzuschrauben und eher auf eine proteinreiche Ernährung achten wollte, kam mir das Buch sehr gelegen.
Ich mag Kochbücher, die tatsächlich zum nachkochen anregen. Dazu gehören Bilder der Gerichte, sodass ich mir auch vorstellen kann, was da am Ende auf den Tisch kommen soll.
Das ist hier gegeben. Mir lief bei einigen Bildern regelrecht das Wasser im Mund zusammen.
Was mir besonders an dem Buch gefällt sind die Tips, Tricks und Ideen für einen gesungen Tag. Soetwas lese ich sehr gern, besonders in physischen Kochbüchern. Natürlich kann ich mir die Informationen auch zurechtgooglen, aber das nimmt mir irgendwie die Lust am Kochen.
Ich setze mich gern mit den Gerichten auseinander, die ich zubereite.
Mit dem Strunz low carb Kochbuch fiel es mir außerdem sehr leicht einen Wochenplan zu erstellen, da mir viele Anregungen gegeben werden.
Wer es also mal mit der LowCarb Ernährung probieren will, der kann sich getrost für dieses Kochbuch entscheiden.
Low Carb und Genuss gehören zusammen! Mit diesem opulenten Kochbuch zeigt der Bestsellerautor Dr. med. Ulrich Strunz, dass es ein Leichtes ist, sich gesund und fit zu halten. Essen à la Strunz bedeutet: überflüssige Kohlenhydrate streichen, dafür auf hochwertiges Eiweiß und knackfrische Vitalstoffe setzen – kurz, sich genetisch korrekt ernähren. Klingt einfach, ist lecker! Eine moderne Küche mit vielen vegetarischen und auch veganen Rezepten – von mediterran bis asiatisch, von urban bis „Landlust". Aufwändig fotografiert, verführerisch gestaltet: über 150 unkomplizierte Forever-Young-Gerichte für jeden Geschmack. Von der ersten bis zur letzten Seite Strunz pur!
Meine Meinung:
Der Name "Strunz" ist mir nun schon so einige Male über den Weg gelaufen, doch nie weckte er wirkliches Interesse bei mir. Nun hat mir aber auch mein Onkel dieses Buch empfohlen, sodass ich mich danach umschaute. Und siehe da: Bloggerportal hatte es da und sogar noch ein Rezensionsexemplar für mich übrig. Ich wartete sehnsüchtig auf das Kochbuch.
Ich liebe es neue Dinge in der Küche auszuprobieren und da ich sowieso geplant hatte ein wenig bei den Kohlenhydraten runterzuschrauben und eher auf eine proteinreiche Ernährung achten wollte, kam mir das Buch sehr gelegen.
Ich mag Kochbücher, die tatsächlich zum nachkochen anregen. Dazu gehören Bilder der Gerichte, sodass ich mir auch vorstellen kann, was da am Ende auf den Tisch kommen soll.
Das ist hier gegeben. Mir lief bei einigen Bildern regelrecht das Wasser im Mund zusammen.
Was mir besonders an dem Buch gefällt sind die Tips, Tricks und Ideen für einen gesungen Tag. Soetwas lese ich sehr gern, besonders in physischen Kochbüchern. Natürlich kann ich mir die Informationen auch zurechtgooglen, aber das nimmt mir irgendwie die Lust am Kochen.
Ich setze mich gern mit den Gerichten auseinander, die ich zubereite.
Mit dem Strunz low carb Kochbuch fiel es mir außerdem sehr leicht einen Wochenplan zu erstellen, da mir viele Anregungen gegeben werden.
Wer es also mal mit der LowCarb Ernährung probieren will, der kann sich getrost für dieses Kochbuch entscheiden.
Montag, 29. Januar 2018
[Rezension] ~ Hermann Hesse - Der Steppenwolf
Klappentext:
Ist es nötig zu sagen, dass der "Steppenwolf" ein Romanwerk ist, das an experimenteller Gewagtheit dem "Ulysses", den "Faux-Monnayeurs" nicht nachsteht? Der "Steppenwolf" hat mich seit langem zum erstenmal wieder gelehrt, was Lesen heißt. (Thomas Mann)
Inhalt:
In einer Zeit von Krieg und Umbruch begegnen wir Harry Haller als einen zwiegespaltenen Mann.
Seine innere Zerrissenheit versucht er selbst zu ergründen und beschreiben. Das bringt Haller zu dem Schluss, dass die Menschliche Seele aus vielen Teilen bestehen muss. Durch diese Erkenntniss findet er aus seiner Identitätskrise.
Das Buch ist aufgeteilt in Harry Hallers Aufzeichnungen und das Tractat des Steppenwolfs.
In Hallers Aufzeichnungen bekommen wir einen Einblick in das Leben des Protagonisten und folgen ihm in seiner Zerrissenheit und (teilweise) auch Einsamkeit.
Das Tractat handelt von dem Steppenwolf. Einer Figur namens Harry, die ihre Persönlichkeit in Harry (das menschliche, gute) und den Steppenwolf (das wölfische, böse) unterteilt.
Als wir schließlich wieder zu Harry Hallers Aufzeichnungen zurückkehren, nehmen die Dinge eine interessante Wendung.
Meine Meinung:
Ich war dem Steppenwolf gegenüber lange skeptisch, da Klassiker meist sehr langatmig sind. Als ich dann begann zu lesen, war ich schnell von der Figur des Harry Hallers fasziniert und interessierte mich für seine weitere Entwicklung. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Zwischenzeitlich habe ich mir dann zu dem Thema auch selbst viele Gedanken gemacht und kam zu dem Schluss, dass es in diesem Buch schlicht und einfach um eine Schizophräne Person geht. So einfach war es dann aber doch nicht, was mich freute. Es ist leider zu oft der Fall, dass die Geswchichten und auch die Schwierigkeiten der Protagonisten viel zu simpel und leicht zu durchschauen sind. Durch eine gewissen Vielschichtigkeit der Figur Harry Haller überzeugte Hermann Hesse mich.
Ich werde sicher noch ein paar mehr Bücher von Hesse lesen, um zu sehen, ob diese Vielschichtigkeit in anderen Werken zu finden ist.
Wer gern einen deutschen Klassiker lesen will, dem kann ich "Der Steppenwolf" sehr empfehlen.
Ist es nötig zu sagen, dass der "Steppenwolf" ein Romanwerk ist, das an experimenteller Gewagtheit dem "Ulysses", den "Faux-Monnayeurs" nicht nachsteht? Der "Steppenwolf" hat mich seit langem zum erstenmal wieder gelehrt, was Lesen heißt. (Thomas Mann)
Inhalt:
In einer Zeit von Krieg und Umbruch begegnen wir Harry Haller als einen zwiegespaltenen Mann.
Seine innere Zerrissenheit versucht er selbst zu ergründen und beschreiben. Das bringt Haller zu dem Schluss, dass die Menschliche Seele aus vielen Teilen bestehen muss. Durch diese Erkenntniss findet er aus seiner Identitätskrise.
Das Buch ist aufgeteilt in Harry Hallers Aufzeichnungen und das Tractat des Steppenwolfs.
In Hallers Aufzeichnungen bekommen wir einen Einblick in das Leben des Protagonisten und folgen ihm in seiner Zerrissenheit und (teilweise) auch Einsamkeit.
Das Tractat handelt von dem Steppenwolf. Einer Figur namens Harry, die ihre Persönlichkeit in Harry (das menschliche, gute) und den Steppenwolf (das wölfische, böse) unterteilt.
Als wir schließlich wieder zu Harry Hallers Aufzeichnungen zurückkehren, nehmen die Dinge eine interessante Wendung.
Meine Meinung:
Ich war dem Steppenwolf gegenüber lange skeptisch, da Klassiker meist sehr langatmig sind. Als ich dann begann zu lesen, war ich schnell von der Figur des Harry Hallers fasziniert und interessierte mich für seine weitere Entwicklung. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Zwischenzeitlich habe ich mir dann zu dem Thema auch selbst viele Gedanken gemacht und kam zu dem Schluss, dass es in diesem Buch schlicht und einfach um eine Schizophräne Person geht. So einfach war es dann aber doch nicht, was mich freute. Es ist leider zu oft der Fall, dass die Geswchichten und auch die Schwierigkeiten der Protagonisten viel zu simpel und leicht zu durchschauen sind. Durch eine gewissen Vielschichtigkeit der Figur Harry Haller überzeugte Hermann Hesse mich.
Ich werde sicher noch ein paar mehr Bücher von Hesse lesen, um zu sehen, ob diese Vielschichtigkeit in anderen Werken zu finden ist.
Wer gern einen deutschen Klassiker lesen will, dem kann ich "Der Steppenwolf" sehr empfehlen.
Dienstag, 16. Januar 2018
[Rezension] ~ James Krüss - Timm Thaler
Klappentext:
Vom Lachen, vom Teufel und einem unglaublichen Handel. Timm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefeut, der ihm dafür viel Geld verspricht: Der Baron erhält Timms Lachen, und Timm gewinnt ab jetzt jede Wette. Doch bald merkt Timm, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist - gleich, wie viel Reichtum er anhäuft. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurück erobern kann. Lefeut ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf...
Meine Meinung:
Wie bei vielen älteren Büchern kennt man auch bei TImm Thaler die Geschichte. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass es mal im KiKa eine Zeichentrickserie gab, die ich sehr gern geschaut habe.
Somit wusste ich im Grossen und Ganzen, was mich erwartete.
Ich war aber neugierig, wie genau sie die eigentliche Geschichte letztlich umgesetzt hatten. Also entschloss ich mich endlich das Buch zu lesen.
Ich war begeistert von der Geschichte. Sie ist sehr schön erzählt und man hat das Gefühl, dass man Timm auf seinem Weg begleitet und nicht nur dabei zuschaut.
Man trifft auf einige dubiose Gestalten und auf sehr gute Freunde.
Gemeinsam schaffen die Freunde es schliesslich auch den merkwürdigen Baron Lefuet (ich habe tatsächlich einmal mehr auf den Namen schauen müssen, um das zu begreifen) zu besiegen und Timm sein Lachen wiederzuholen.
Die Geschichte zeigt, dass gewinnen und Geld nicht das wichtigste im Leben sein sollte, sondern dass es wichtiger ist gut Freunde zu haben, auf die man sich in jeder Lebenslage verlassen kann.
Ein herzerwärmendes Buch.
Vom Lachen, vom Teufel und einem unglaublichen Handel. Timm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefeut, der ihm dafür viel Geld verspricht: Der Baron erhält Timms Lachen, und Timm gewinnt ab jetzt jede Wette. Doch bald merkt Timm, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist - gleich, wie viel Reichtum er anhäuft. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurück erobern kann. Lefeut ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf...
Meine Meinung:
Wie bei vielen älteren Büchern kennt man auch bei TImm Thaler die Geschichte. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass es mal im KiKa eine Zeichentrickserie gab, die ich sehr gern geschaut habe.
Somit wusste ich im Grossen und Ganzen, was mich erwartete.
Ich war aber neugierig, wie genau sie die eigentliche Geschichte letztlich umgesetzt hatten. Also entschloss ich mich endlich das Buch zu lesen.
Ich war begeistert von der Geschichte. Sie ist sehr schön erzählt und man hat das Gefühl, dass man Timm auf seinem Weg begleitet und nicht nur dabei zuschaut.
Man trifft auf einige dubiose Gestalten und auf sehr gute Freunde.
Gemeinsam schaffen die Freunde es schliesslich auch den merkwürdigen Baron Lefuet (ich habe tatsächlich einmal mehr auf den Namen schauen müssen, um das zu begreifen) zu besiegen und Timm sein Lachen wiederzuholen.
Die Geschichte zeigt, dass gewinnen und Geld nicht das wichtigste im Leben sein sollte, sondern dass es wichtiger ist gut Freunde zu haben, auf die man sich in jeder Lebenslage verlassen kann.
Ein herzerwärmendes Buch.
Sonntag, 7. Januar 2018
[Rezensionsexemplar] ~ Jostein Gaarder - Das Weihnachtsgeheimnis (Hörspiel)
Inhalt:
Joachim möchte gerne einen Adventskalender haben. Doch alle sind ausverkauft – bis auf einen ziemlich alten, handgefertigten, den er und sein Vater im Schaufenster des Buchhändlers entdecken. Zu Hause öffnet Joachim das erste Adventskalendertürchen, und ein winziger, eng beschriebener Zettel fällt heraus. Die Geschichte, die er darauf entziffert, erzählt von einer Reise. Bis Weihnachten gibt es jeden Tag eine Geschichte über eine Episode dieser Reise. Sie führt zurück bis nach Bethlehem zur Geburt des Jesuskindes. Mit den Geschichten tun sich täglich neue Rätsel auf. Und wer hat die Zettel im Adventskalender geschrieben? Die Lösung findet Joachim erst am 24. Dezember.
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich schon seit einer ganzen Weile im Regal stehen, als ich dann die Möglichkeit hatte das Hörspiel zu bekommen, habe ich natürlich direkt zugeschlagen.
Ich liebe Geschichten in Geschichten. Und hier wird eine kleine Weihnachtsgeschichte in der Weihnachtszeit erzählt.
Die Einteilung in 24 Kapitel läd dazu ein das Buch selbst als Adventskalender zu benutzen.
Eine wirklich schöne Idee und somit auch sicher mit Kindern zusammen angenehm zu lesen.
Man bekommt eine nicht ganz so typische Weihnachtsgeschichte und trotzdem bekommt man "Die Weihnachtsgeschichte" doch so erzählt, wie man sie kennt. Man lernt die Personen kennen, die zu Jesu Geburt eine Rolle spielten.
Man könnte also sagen, man liest (oder hört) ein etwas anderes Krippenspiel.
Mich hat die Geschichte gut unterhalten und mir die Vorweihnachtszeit ein wenig versüßt.
Das Hörspiel ist liebevoll gestaltet, auch wenn mir die Sprecher nicht zu 100% zugesagt haben.
Somit würde ich mich hier also eher für die Buchversion aussprechen.
Für eine lange Autofahrt in den Weihnachtsurlaub kann man das Hörbuch aber sicherlich empfehlen.
Bei einer Laufzeit von guten 6 Stunden, ist das Hörspiel auch meiner Meinung nach nicht zu lang, als dass man es auf einer Auto-, oder Zugfahrt hören kann.
Da ich das Buch gern weiterempfehle, das Hörpiel mir aber nicht ganz zusagte, bekommt "Das Weihnachtsgeheimnis" von mir:
Joachim möchte gerne einen Adventskalender haben. Doch alle sind ausverkauft – bis auf einen ziemlich alten, handgefertigten, den er und sein Vater im Schaufenster des Buchhändlers entdecken. Zu Hause öffnet Joachim das erste Adventskalendertürchen, und ein winziger, eng beschriebener Zettel fällt heraus. Die Geschichte, die er darauf entziffert, erzählt von einer Reise. Bis Weihnachten gibt es jeden Tag eine Geschichte über eine Episode dieser Reise. Sie führt zurück bis nach Bethlehem zur Geburt des Jesuskindes. Mit den Geschichten tun sich täglich neue Rätsel auf. Und wer hat die Zettel im Adventskalender geschrieben? Die Lösung findet Joachim erst am 24. Dezember.
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich schon seit einer ganzen Weile im Regal stehen, als ich dann die Möglichkeit hatte das Hörspiel zu bekommen, habe ich natürlich direkt zugeschlagen.
Ich liebe Geschichten in Geschichten. Und hier wird eine kleine Weihnachtsgeschichte in der Weihnachtszeit erzählt.
Die Einteilung in 24 Kapitel läd dazu ein das Buch selbst als Adventskalender zu benutzen.
Eine wirklich schöne Idee und somit auch sicher mit Kindern zusammen angenehm zu lesen.
Man bekommt eine nicht ganz so typische Weihnachtsgeschichte und trotzdem bekommt man "Die Weihnachtsgeschichte" doch so erzählt, wie man sie kennt. Man lernt die Personen kennen, die zu Jesu Geburt eine Rolle spielten.
Man könnte also sagen, man liest (oder hört) ein etwas anderes Krippenspiel.
Mich hat die Geschichte gut unterhalten und mir die Vorweihnachtszeit ein wenig versüßt.
Das Hörspiel ist liebevoll gestaltet, auch wenn mir die Sprecher nicht zu 100% zugesagt haben.
Somit würde ich mich hier also eher für die Buchversion aussprechen.
Für eine lange Autofahrt in den Weihnachtsurlaub kann man das Hörbuch aber sicherlich empfehlen.
Bei einer Laufzeit von guten 6 Stunden, ist das Hörspiel auch meiner Meinung nach nicht zu lang, als dass man es auf einer Auto-, oder Zugfahrt hören kann.
Da ich das Buch gern weiterempfehle, das Hörpiel mir aber nicht ganz zusagte, bekommt "Das Weihnachtsgeheimnis" von mir:
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